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exhibitions (archive)

SHOOT! FOTOGRAFIE EXISTENTIELL

5. Februar bis 1. Mai 2011
c/o Berlin . Oranienburger Straße 35/36 . 10117 Berlin

 

FOTO-SCHUSS

Eine Ausstellung von Fotografien anonymer Schützen des Jahrmarktes
organisiert und kuratiert von Sylvia Ballhause
1. bis 17. April 2011
Strümpfe – The Supper Artclub Mannheim

 

SHOOT! Fotografie existentiell

8.Oktober bis 21. November 2010
raumLABOR, Hamburger Straße 267, Braunschweig
Eine Koproduktion des Museums für Photographie Braunschweig und der
Rencontres d'Arles, kuratiert von Clément Chéroux

 

SHOOT ! LA PHOTOGRAPHIE EXISTENTIELLE

curated by Clément Chéroux, Centre Pompidou/Musée National d’Art Moderne, Paris
Atelier de Maintenance, Arles, France
Les Rencontres d'Arles Photographie
July 3rd to September 19th, 2010

 

 

Furthermore:

Holden, Projektraum, Darmstadt, 2009

F/STOP – Internationales Fotografiefestival Leipzig, 2008

Galerie Helmut Hartmann Wien, 2008

 

Shooting himself

2008 – jeweils 30 x 40 cm – digitale C-Prints

Die Arbeit "Shooting himself " entwickelte ich aus einem privaten Archiv von
29 Polaroid-Fotografien, welche in einem Zeitraum von 24 Jahren an einem
Jahrmarkts-Schießstand entstanden sind (1982-2006). Jeder Treffer löste eine
Kamera aus, die direkt über der Zielscheibe installiert war. Die Faszination an
der immer wiederkehrenden Geste des Schiessens und an der präzisen wiederholten
Mimik des Schützen führten zur Konzentration auf den porträtartigen
Ausschnitt. Die Bilder verleiten zu der Annahme, das Rätsel um den Schützen
lüften zu können, verschlüsseln jedoch die Lösung stets aufs Neue. Der Akt
des Schießens beinhaltet die Analogie von Kamera und Waffe.

 

Shooting myself

2008 – 120 x 100 cm – C-Print

Dieser Teil der Arbeit überträgt das vorgefundene Material in Fotografien, auf
welchen ich mich beim Schießen selbst inszeniere, um so den Reiz der eigenen
Erfahrung, mittels einer Waffe eine Fotografie schießen zu können, nachgehe. Eine
zweite Kamera nimmt deshalb "analog" die Szenerie auf. Der Raum wird dabei als
Bühne benutzt, die Figur wird künstlich verwandelt.

 

Shooting range [active / passive]

2009 – jeweils 72 x 92 cm – digitale C-Prints

Shooting range [passive]: Die Schussanlage im Atelier; die Waffe auf einem Stativ befestigt. Die Kamera visiert die Waffe an, das Gewehr wiederum zielt auf die mit der Kamera verbun­dene Zielscheibe. Beide stehen sich gegenüber, nehmen menschliche Züge (anthropomorphe Gestalt) an. Das Kabel verbindet beide, verbirgt jedoch seine Herkunft und Funktionsweise. Das Zählwerk registriert noch keinen Treffer. Die ehemals futuristische Wirkung der Zahl der 2000 wirkt heute lächerlich.
Shooting range [active]: Der Moment des Treffers und der Gegenschuss der Kamera. Der Kugel  folgt das Blitzlicht. Das Filmmaterial wird belichtet – rotes Licht verleiht der Szene eine Dunkelkammeranmutung.

 

Two shots by Mr. Krieger

2010 – jeweils 55 x 71 cm – InkJet Print auf Büttenpapier

Zwei ausgewählte Fotografien aus dem privaten Archiv von Ernst-Friedrich Krieger. Die Konzentration liegt hier jedoch nicht allein auf dem Schützen und dessen zielgerichteten Schuss, sondern auch auf der Interaktion seiner Umwelt. Der entscheidende Moment scheint nicht der Schuss zu sein.

 

Three shots by Mr. Krieger

2010 – jeweils 30 x 40 xcm – digitale C-Prints

Drei ausgewählte Fotografien aus dem privaten Archiv von Ernst-Friedrich Krieger.

 

Portfolio "Shootings" als Download (PDF, 3,1 MB)